Das Buch im Buch!

Das Buch im Buch! Kinder, ich bin verdammt stolz, dass es Johanna Stöckls wunderbarer „Liebesbrief an Langeoog“ in eine Anthologie aus dem National Geographic Verlag  geschafft hat. Schließlich werde ich dort samt Buch und Blog aufs Schönste belobhudelt. Habe ich doch gleich mal bestellt …
„The Travel Episodes“ sind übrigens auch ohne mich überaus lesenswert, dies nur als Empfehlung am Rande. 

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(c) Coverabbildung: 2016 NG Verlag, via amazon. Dort gibt es auch einen „Blick ins Buch“.

The Travel Episodes — Geschichten von Fernweh und Freiheit
Hrsg.: Johannes Klaus
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: NG Taschenbuch (14. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492405924
ISBN-13: 978-3492405928

 

Die Episode erschien vorab hier in multimedialer Form:

http://www.travelepisodes.com/reise/mein-liebesbrief-an-langeoog/

6 Kommentare

  1. Achso, und ich bitte um Verständnis, dass ich niemanden nominiere, das nicht verbreite und auch bei diesen Liebster-Award-Sachen nicht mitmachen möchte. Für mich ist das bedeutungslose Eitelkeit und eine reine Selbstbeweihräucherungsaktion jenes Teils der Bloggerszene, der sich immer noch für cool hält. Deine gute Intention weiß ich natürlich zu schätzen, aber, um es mit dem großen MRR schon prophylaktisch zu sagen: „Ich nehme diesen Preis nicht an“! Das Interview ist nur ein Freundschaftsdienst für dich, weil wir uns ja auch privat kennen. Danke.

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  2. So, jetzt. Ich mache das hier, weil ich nicht möchte, dass mein Blog ein Gemischtwarenladen wird, daher kein eigener Artikel.
    Hoffe, das stört nicht.

    1. Wie kamst Du auf den Blog?

    Der Mensch, der in meinen „Momentaufnahmen“ Vorbild für den „Du“ ist, hatte mich irgendwann gebeten, ihm ein bisschen was zu meiner Biographie aufzuschreiben. Davon war er so angetan, dass ich — zunächst nur für ihn — immer mehr schrieb. Als ich auch das Zeichnen wieder aufnahm, das ich für fast 10 Jahre eingestellt hatte, und dafür unerwartet ebenso positiven Zuspruch bekam, entstand die Idee zum Blog. Die Texte, die ich damals exklusiv für meinen Freund schrieb, sind allerdings nicht im Blog; die sind und bleiben privat und gehören ihm als letzte Liebesgabe.
    Liebe fördert wohl oft zutage, was in einem ist, auch unglücklich endende, q.e.d.
    Der Titel „Geflügel mit Worten“ war eine naheliegende Wortspielerei, weil es eben Vogelzeichnungen und Prosa werden sollten. Und ich wollte auf jeden Fall einen deutschen Titel für den Blog. So sehr ich die englische Sprache liebe: Ich schreibe nunmal auf Deutsch, da wäre ein „moderner“ Titel im Trend der allgegenwärtigen Anglizismen (die ja oft auch noch falsches Englisch sind) albern.

    2. Was waren Deine persönlichen Highlights beim Bloggen?

    Das mir wildfremde Menschen schrieben, sie hätten beim Lesen geweint. Und eine Kapitänsgattin mit drei Söhnen, die sich in der (semi-fiktiven) Familie des „Du“ ebenfalls wiedererkannte — wir stehen nach wie vor in herzlichem Kontakt, und sie war auch auf einer meiner Lesungen. Das ist wunderbar.

    3. Was ist anders geworden seit dem Du bloggst?

    Mein Umfeld mehr Verständnis für mein häufiges Bedürfnis nach sozialem Rückzug und Alleinsein. Als Künstler ist man dann halt nicht mehr asozial, sondern bei der Arbeit 😉

    4. Was bedeutet für Dich Lebensqualität?

    Ich sein zu können, da, wo ich sein will und wie ich es sein will. Die Abwesenheit von existentiellen Nöten und natürlich von Krankheit. Mich nicht verstellen zu müssen.

    5. Was wolltest Du schon immer mal machen?

    Eine Hurtigruten-Reise und eine Irland-Rundreise. Schottland auch gerne noch. Außerdem nach Stockholm, Kopenhagen und Oslo. Noch mehr Sprachen lernen, in erster Linie skandinavische.

    6. Wie viele Blogs verfolgst du selbst?

    Deinen, vor allem, was die Massagedinge angeht und — große Empfehlung — den Zaunfink. Ich kenne niemanden, der über ernste Dinge so lustig schreiben kann, dass es mich vor Lachen immer zusammenfaltet. Außerdem den Blog von meinem Freund und Regisseur Team Lienhard. Der macht da aus Zeitgründen sehr wenig, aber wenn, dann ist es Kunst: Genauso wie seine Filme (z.B. „One Zero One“) und Dokumentationen (z.B. „Miss Perfect“ für FrauTV). Ein geradezu ehrfurchteinflößend kreativer, phantasievoller, inspirierender Mensch — sehr warmherzig und intelligent obendrein.

    7. Welche Themengebiete sprechen dich bei anderen Blogs besonders an?

    Mich spricht fast alles an, was gut geschrieben und ästhetisch bebildert ist. Generell bekommt man mich aber mit allem aus der Reihe „Schöner Leben“, Natur, Geschichte oder Alltagsphänomene dran. Belletristik lese ich in Blogform allerdings fast nie — was das angeht bin ich, ungeachtet meines eigenen Blogs, ein alter Haptiker. Ergo geht nichts über ein „echtes“ Buch.

    8. Welche fünf Reisewünsche hättest du, wären diese erfüllbar?

    Hurtigruten-Schiffsreise, Irland (Ring of Kerry), Schottland/Hebriden, Kanalinseln und die, Achtung, Falklandinseln. (Ohne Schiet, das ist ein gottverlassener Steinhaufen am Arsch der Welt, aber seit ich einmal extrem realistisch davon träumte und (das ist jetzt fast unheimlich) danach überdies erfuhr, dass dort ein Onkel von mir gestorben ist, will ich da hin.

    9. Was wünschst du dir für die nächsten 5 Jahre in deinem Leben?

    Keine Phasen von existenzieller Not mehr, sei es finanziell oder gesundheitlich. Geld macht nicht glücklich, aber Armut, Existenzängste und Schreiben müssen mit Handschuhen, weil die Butze arschkalt ist, sind die schlimmsten Kreativitätsblocker. Als freischaffender Künstler kennt man ja sowas.

    10. Welche drei Eigenschaften wurden Dir schon nachgesagt?

    Wir alle wissen, das bei sowas gelogen wird, dass sich die Balken biegen.
    Aber was ich häufiger höre, nicht immer als Kompliment, ist folgendes:

    1. Ich sei eine „absolut ehrliche Haut“. Man mag es auch „undiplomatisch“ nennen, aber wenigstens krieche ich niemanden in den Achtersteven, egal wie wichtig sie_er sein mag. Natürlich ist das karrierestrategisch oft dumm gewesen. Aber was soll’s.
    2. Mir wird ganz generell guter Geschmack in Ästhetikfragen zugesprochen.
    3. Ich sei ein guter Erzähler. Man möchte meinen, dass das mit der „ehrlichen Haut“ kollidiert, aber ich kann das lyrische Ich vom privaten Ich ganz gut trennen.

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    1. Moin 🙂 Jetzt musste ich auch erstmal googlen, was das für ein Preis ist. Ist ja mehr Spielerei, dennoch ehrt mich, dass dir mein Blog so gut gefällt, und ich dir sogar Inspirationen für deine eigenes kreatives Schaffen geliefert habe. Den Fragenkatalog mache ich natürlich …

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