Franziskus, überarbeitet

Heute ist eine neue Ladung Künstlerbedarf mit qualitativ hochwertigeren Ölkreiden und einigen Hilfswerkzeugen eingetroffen. Um mich damit vertraut zumachen, habe ich den heiligen Franziskus noch einmal überarbeitet: Hintergrund zugefügt und etwas mehr Tiefe herausgearbeitet. Der Heiligenschein leuchtet nun in Irisée-Farben. (Sieht man auf dem Foto leider nicht, aber es schimmert golden.) Ich bin beinahe schockiert, wie sehr die hochwertigeren (aber leider auch sauteuren) Kreiden den günstigen bis mittelpreisigen in Handhabung, Farbauftrag und Leuchtkraft überlegen sind. Krümeln nicht, decken, lassen sich mischen und ohne Kraftanstrengung ebenmäßig verreiben. Es macht große Freude, sich in die neue Technik einzuarbeiten! ich habe auch schon viele neue Motive in Planung.

Gewitterstimmung am Meer

Eigentlich wollte ich ja frühlingshafte Inselmotive malen, aber leider bekomme ich nichts mit Sonnenschein und Himmelsblau hin, ohne dass es kitschig oder künstlich wirkt. Aber diese mystische Lichtstimmung — kurz vor einem Gewitter — gefällt mir ohnehin besser. Und sie passt auch besser zu meiner Prosa.

DIN A4, Ölpastell/Papier

Neu: Jetzt auch auf KunstNet

Moin, meine Zeichnungen und Malereien kann man jetzt auch auf KunstNet ansehen. Neue Arbeiten werde ich dort regelmäßig einstellen. Schaut gerne mal vorbei! Verkäufliche Arbeiten sind als solche gekennzeichnet.

https://www.kunstnet.de/Mayk_Opiolla

Neu: Malereien in Ölpastell

Da ich ja doch etwas traurig war, wegen der zunehmenden Schmerzen in den Fingergelenken nicht mehr zeichnen zu können, schenkte mir meine Freundin zum Geburtstag ein Set mit verschiedenen Malutensilien für Wiedereinsteiger. Gemalt hatte ich tatsächlich seit fast 30 Jahren nichts mehr; schon während und nach Abschluss der Kunstschule hatte ich mich zudem auf chinesische Tuschemalerei spezialisiert, die ja nun eine ganz eigene Ästhetik und Perspektive mit sich bringt. Die Darstellung von Licht und Schatten spielt nahezu keine Rolle; auch Farbe wird nur punktuell eingesetzt. Darüber ging mir natürlich viel an Übung mit europäischer Maltechnik verloren. Damit nun wieder anzufangen, war also ein Wagnis. Meine Frustrationstoleranz in Sachen Kunst ist nicht hoch; daher wählte ich mit der Ölpastellkreide zunächst eine Technik, die immer noch mehr Zeichnen als Malen ist, sowie ein Sujet, das vertraut ist und bleibt: Vögel.

Nachdem der Uhu im Herbstlaub dann überraschend gut gelang und ich feststellte, dass die abwechslungsreichere, weniger monotone Bewegung tatsächlich auch weniger schmerzhaft für Finger und Handgelenke ist, wurde ich schon wagemutiger und machte mich als nächstes an ein Tier, das kein Vogel ist, das ich aber auch sehr gerne mag: Eine Schildkröte. Hier benutzte ich nicht nur einen anderen Untergrund als beim Uhu (weißes Papier mit Leinenstruktur statt grauem Karton aus der Altpapiertüte), sondern probierte auch noch mehr Arbeit mit Strukturen aus mittels Überlagern, Kratzen etc. Der Feinschliff wurde dann tatsächlich gemalt: Mit Pinsel und Acrylfarbe. Ich freue mich sehr, hier diese beiden ersten Bilder präsentieren zu dürfen. Demnächst werde ich mich vermutlich auch noch an Pflanzen und Landschaften wagen. Ob Inselmotive dabei sein werden, weiß ich noch nicht, denn da ist zum einen die Konkurrenz groß und zum anderen möchte ich nicht auch noch malen, was ich eh schon täglich fotografiere.

Bitte drückt mir die Daumen, dass irgendwann wieder Kreativmärkte stattfinden, wo ich meine Bilder und Postkarten auch verkaufen kann! Langsam wird es bei mir auch ein wenig knapp durch den Wegfall der Zuverdienste … Bücherkaufen geht übrigens immer, „just saying“ 😉