Neu: Malereien in Ölpastell

Da ich ja doch etwas traurig war, wegen der zunehmenden Schmerzen in den Fingergelenken nicht mehr zeichnen zu können, schenkte mir meine Freundin zum Geburtstag ein Set mit verschiedenen Malutensilien für Wiedereinsteiger. Gemalt hatte ich tatsächlich seit fast 30 Jahren nichts mehr; schon während und nach Abschluss der Kunstschule hatte ich mich zudem auf chinesische Tuschemalerei spezialisiert, die ja nun eine ganz eigene Ästhetik und Perspektive mit sich bringt. Die Darstellung von Licht und Schatten spielt nahezu keine Rolle; auch Farbe wird nur punktuell eingesetzt. Darüber ging mir natürlich viel an Übung mit europäischer Maltechnik verloren. Damit nun wieder anzufangen, war also ein Wagnis. Meine Frustrationstoleranz in Sachen Kunst ist nicht hoch; daher wählte ich mit der Ölpastellkreide zunächst eine Technik, die immer noch mehr Zeichnen als Malen ist, sowie ein Sujet, das vertraut ist und bleibt: Vögel.

Nachdem der Uhu im Herbstlaub dann überraschend gut gelang und ich feststellte, dass die abwechslungsreichere, weniger monotone Bewegung tatsächlich auch weniger schmerzhaft für Finger und Handgelenke ist, wurde ich schon wagemutiger und machte mich als nächstes an ein Tier, das kein Vogel ist, das ich aber auch sehr gerne mag: Eine Schildkröte. Hier benutzte ich nicht nur einen anderen Untergrund als beim Uhu (weißes Papier mit Leinenstruktur statt grauem Karton aus der Altpapiertüte), sondern probierte auch noch mehr Arbeit mit Strukturen aus mittels Überlagern, Kratzen etc. Der Feinschliff wurde dann tatsächlich gemalt: Mit Pinsel und Acrylfarbe. Ich freue mich sehr, hier diese beiden ersten Bilder präsentieren zu dürfen. Demnächst werde ich mich vermutlich auch noch an Pflanzen und Landschaften wagen. Ob Inselmotive dabei sein werden, weiß ich noch nicht, denn da ist zum einen die Konkurrenz groß und zum anderen möchte ich nicht auch noch malen, was ich eh schon täglich fotografiere.

Bitte drückt mir die Daumen, dass irgendwann wieder Kreativmärkte stattfinden, wo ich meine Bilder und Postkarten auch verkaufen kann! Langsam wird es bei mir auch ein wenig knapp durch den Wegfall der Zuverdienste … Bücherkaufen geht übrigens immer, „just saying“ 😉

Zaunkönig

Diesen Zaunkönig sah ich am Neujahrstag 2021. Das Zeichnen fiel mir sehr schwer und ich wurde leider darin bestätigt, dass meine Finger diese filigranen Bewegungen nicht mehr mitmachen. Wenn der Kleine ein wenig leidend guckt, dann liegt es wohl daran.

Die Zeichnung steht zum Verkauf: ** VERKAUFT** Original/Unikat, weicher Bleistift auf Künstlerpapier/125g, leicht strukturiert, Größe: DIN A5
Preis: 30 Euro, abzuholen auf Langeoog; Versand nur gegen Vorkasse zzgl. Porto (Einschreiben), PayPal möglich. Anfragen bitte an mayk.dorian(at)gmail.com

Original-Zeichnungen: Abverkauf

Liebe Freundinnen und Freunde meines Blogs,

da ich ja aus den hier erwähnten Gründen leider nicht mehr zeichnen kann und die Corona-Krise auch bei mir mit Kurzarbeit, Wegfall von Lesungen, Marktverkäufen etc. zuschlägt, biete ich hier meine restlichen, noch vorhandenen Original-Zeichnungen zum Verkauf an.

*** UPDATE: Lachmöwe, Dompfaff, Nachtigall und beide Zaunkönige sind weg! ***

Die Preise variieren stark: Das richtet sich nach Aufwand, Zustand bzw. Alter der Zeichnung und tatsächlich auch danach, wie sehr ich selbst daran hänge und wie schwer mir die Trennung fällt. Zusätzlich zum gezeigten Preis kommt noch Porto hinzu. Ich verschicke die Bilder als Brief/Einschreiben Einwurf, um die Zustellung nachvollziehen zu können. Das ist leider notwendig geworden, da ich schon auffallend oft die Meldung bekam, dass Bücher oder Postkarten nicht angekommen seien und ich dann doppelte Kosten hatte. Ich verschicke die Sachen daher auch nur noch gegen Vorkasse.

Die Zeichnungen sind alle Bleistift auf Papier, dabei handelt es sich um normales, eher dünnes und gattes Druckerpapier. — Nur um Enttäuschungen zu vermeiden, falls jemand wertigen Zeichenkarton o.Ä. erwartet. Fast alle Bilder sind DIN A4 groß, bis auf den Baumfalken (ca. A5) und den traurigen Meeresstrandläufer (ca. Postkartengröße).
Man kann sie aber noch nach Geschmack beschneiden, mit Passepartout und Rahmen versehen und schon macht es an der Wand viel her …

Zwei der Bilder sind auch auf Wunsch mit Rahmen erhältlich (das steht jeweils dabei!), die gehen dann als Paket (versichert) raus (+8€/Porto). Der Rest, s.o., als Brief. (+4€/Porto)

Es sind alles Originale und Unikate. Fragen zu den Bildern beantworte ich gerne, aber bitte berücksichtigt, dass ich die Bilder nicht verramschen kann und will und daher um die Preise nicht feilsche; falls jemand mehrere Bilder möchte, ist die Sache ggf. eine andere.  Bezahlung per paypal (mayk.dorian@gmail.com) oder Banküberweisung (Bankverbindung schicke ich bei Bestellung per E-Mail zu.) Ich bin als Kleinunternehmer mit meinem Kunstbetrieb beim Finanzamt Wittmund gemeldet.

Bestellungen und Details: gefluegeltes@t-online.de oder 04972-9903038

Noch ein Hinweis: Die Hintergründe sind jeweils reinweiß. Dass sie hier teils cremefarben wirken, liegt an der Qualität der Fotos.

Support your local artist! — DANKESCHÖN.

***VERKAUFT***  Zaunkönig 2, 30€, angefertigt Januar 2021. DIN A5, strukturiertes 125g-Papier, ohne Rahmen.

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Lachmöwe ist verkauft!

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Dompfaff ist verkauft

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Nachtigall ist verkauft

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Zaunkönig ist verkauft

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Ein neuer Vogel und ein Abschied

Liebe GeflügelfreundInnen,

zunächst einmal möchte ich meine neueste Zeichnung vorstellen. Diesen kleinen Papagei habe ich heute fertiggestellt, nachdem er mehrere Monate halbfertig im Schrank gelegen hat. Tief bewegt über die Brände im Amazonas wollte ich damit all den umgekommenen wunderschönen Tieren des Regenwaldes eine letzte Ehre erweisen.

Das mit der letzten Ehre ist allerdings leider wörtlich zu nehmen, denn der Grund für die lange Pause waren zunehmende Schmerzen und Krämpfe in Fingern und Handgelenk beim Zeichnen. Leider stellte ich soeben fest, dass sich das keineswegs gebessert hat: Im Gegenteil. Die Schmerzen sind sehr schlimm, und das kann ich mir für meinen Hauptjob — das Schreiben —, für den ich meine Finger und Handgelenke ebenso brauche, leider nicht leisten. Insofern wird dieser Papagei mein vorerst letzter Vogel sein, da ich wenig Hoffnung habe, dass sich meine Feinmotorik noch einmal bessern wird.

Natürlich bin ich deswegen traurig, aber auch andere Künstler (weitaus begabtere) mussten so etwas erleben: Monet wurde blind, Beethoven taub. Und Gott hat mir ja zum Glück auch noch ein anderes Talent geschenkt: Das „Malen“ mit Sprache. Ich muss es wohl dabei belassen.

Ich denke, dass ich auf großer Fläche eventuell noch (tendenziell expressionistisch) Malen lernen könnte, da ein Pinselschwung andere Bewegungen erfordert als das kleinteilige Zeichnen von beispielsweise Gefieder oder Laub. Allerdings fehlt mir für die dafür nötigen Utensilien in meiner kleinen Wohnung der Platz. Ich werde mich also eher aufs Anschauen der wundervollen Gemälde und Zeichnungen meiner (Ex-)KollegInnen beschränken.

Postkarten werde ich aus den vorhandenen Vogelmotiven weiter anfertigen lassen und auf Märkten verkaufen, aber ich hege, wie erläutert, wenig Hoffnung, dass in absehbarer Zeit noch Neues hinzukommt. Die Schmerzen sind einfach zu stark. Auftragszeichnungen kann ich daher leider auch nicht mehr annehmen, da ich schon die letzten nicht mehr in zufriedenstellender Qualität anfertigen konnte (auch wenn sie mir zum Glück dennoch abgekauft wurden). Neben dem Corona-bedingten Ausfall von Möglichkeiten zum Buch- und Postkartenverkauf auf Märkten und Lesungen ist das ein weiterer Einkommensverlust, aber man muss auch seine Grenzen erkennen und zu angemessener Zeit die Reißleine ziehen — Gesundheit geht vor. Umso mehr ist mir natürlich mit Buchkäufen geholfen, dem Postkartenkauf und auch gerne dem Ankauf noch vorhandener Original-Zeichnungen. Eine Übersicht davon werde ich in Kürze erstellen.

Herzliche Grüße von Langeoog,

Ihr/Euer Mayk

Papagei 1

 

 

 

Distelfink

… auch Buntfink oder Stieglitz genannt. Diese wunderschönen, farbenfrohen Vögelchen sitzen oft in den Erlen auf dem Nachbargrundstück, wo ich viel Freude an ihrem Anblick habe.

(Das Original der Zeichnung ist nicht mehr zu haben, aber ich werde ihn ab April als Postkarte auf den Frühlingsmärkten anbieten.)

 

DistelfinkRetuschiert

Wacholderdrosselküken II

Dieses Küken zeichnete ich als Auftragsarbeit anlässlich der Geburt eines Enkelkindes. Es sitzt in einer Wiese und schaut noch etwas skeptisch in die Welt; den Schnabel natürlich hungrig aufgesperrt. Einerseits wirkt es noch schutzbedürftig, andererseits sieht man aber auch schon einen eigenen Charakter. Ich wünsche dem neuen Erdenbürger ein gesegnetes Leben und den Mut, immer er selbst zu sein — ohne dabei die Mitmenschen aus den Augen zu verlieren.

fuerArne

Papageitaucher mit Blume

Diesen Papageitaucher (bei uns setzt sich, so scheint es, auch zunehmend die englische Bezeichnung „Puffin“ durch) zeichnete ich für eine Freundin, die diese Tiere sehr mag. Da die Zeichnung sie aufmuntern sollte, ließ ich den Vogel noch eine Blume überbringen, eine wilde Lilienart. Auf Langeoog kommen diese hübschen Tiere leider Gottes nicht vor, nicht einmal bei sehr stürmischem Westwind … Sie einmal irgendwo in freier Natur zu sehen, wäre natürlich ein Traum. Denn, seien wir ehrlich — wer liebt die drolligen Viecher denn nicht?

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Schneeeule

 

Diese Studie einer Schneeeule wurde verkauft, kaum, dass ich den Griffel hinlegte. Das ist einerseits natürlich sehr erfreulich — andereseits vergaß ich darüber, sie ordentlich einzuscannen. Daher nur dieses Bild von meinem Schreibtisch und der Eule „in Progress“, die nun schon unterwegs in ihr neues Heim ist.

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Dompfaff

Nachdem ich nun fast zwei Jahre nichts mehr gezeichnet hatte, wurde ich auf Grund eines bezahlten Auftrages quasi genötigt, wieder damit anzufangen. Um wieder in die Materie zu kommen, fing ich aber nicht direkt mit dem Auftrag an (die Frustrationsgefahr wäre zu hoch), sondern nahm mir erst einmal ein paar Vögel meiner Wahl vor, die mir besonders am Herzen liegen. Der Dompfaff, könnte man meinen, ergibt sich zwangsläufig aus der Konversion zur Römisch-katholischen Kirche, aber tatsächlich mag ich die hübschen Tiere, die anderswo auch „Gimpel“ heißen, auch aus anderem Grund: In der Tanne vor meinem Kinderzimmerfenster hielt sich sehr oft ein Dompfaff auf. Fand ich schon den Baum an traurigen Tagen schon immer tröstlich, so heiterte mich das rotbäuchige Vögelchen erst Recht auf, wenn ich als Kind aus dem Fenster sah.
Auf Langeoog habe ich leider noch nie einen gesehen.

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