Herbstschönheiten

Vor Langeoog kreuzt die Gorch Fock. Es ist 6 Jahre her, dass ich den einstigen Stolz der Deutschen Marine zuletzt sah, und — ehrlich gesagt — ich hatte auch nicht daran geglaubt, dass ich sie jemals wiedersehen würde. Doch genauso wie damals in Wilhelmshaven auf dem Weg zum Bontekai, war ich auch jetzt wieder auf seltsame Weise ergriffen von der Erwartung ihres Anblicks: Die letzten Meter zum Strandübergang rannte ich.
Dann, ein weißes Leuchten am Horizont. Ich stellte den Sucher der Kamera scharf und zoomte heran. „Da ist sie!“ entfuhr es mir laut, als sich die unverkennbaren gelben Masten aus dem Dunst schälten, leider abgetakelt. Aber es war so eindeutig die Gorch Fock, als hätte ich erst gestern ihre Planken unter den Füßen gehabt, und als hätte ich gestern erst den damals schon recht lädierten goldenen Albatross am Bug bewundert, durch dessen Auge ich die Hochhäuser am Südstrand im Abendlicht erkennen konnte.
Ein älterer Langeooger kommt mir entgegen, ich kenne ihn nur flüchtig. „Haben Sie die Gorch Fock gesehen?“ frage ich ihn, aufgeregt wie ein Kind, das den Eltern im Spielzeugladen unbedingt etwas ganz Tolles zeigen will. Zum Glück mag er das Schiff. „Ach was, ist die hier?“ fragt er zurück, und ich zeige ihm das Schiff auf dem Kameradisplay. Der Mann holt nun ebenfalls seine Kamera hervor und fertigt seine eigenen Erinnerungen an den schönen Schwan der Weltmeere.

Ich weiß nicht, was dieses Schiff mit mir macht. Die Alexander von Humboldt beispielsweise ist auch ein sehr schöner Großsegler, ebenso die Mircea und die Mir. Aber der Faszination Gorch Fock kann ich mich nicht entziehen, und, Millionengrab hin- oder her, ich bin froh, dass sie wieder schwimmt. Denn eigentlich hatte ich mich von der Bark schon verabschiedet, damals, in Wilhelmshaven. Und nach 6 Jahren Werftaufenthalt mit all dem Streit um die explodierenden Kosten ihrer Großinstandsetzung erst Recht.

Tatsächlich freut mich ihr Wiederauftauchen aber auch aus Pandemie-Gründen, weil so ein kleines Stück heile Welt wiederhergestellt wurde. 2015 sah ich sie zuletzt: Corona-Viren gab es da zwar bereits, aber die Variante, die die Welt — im Großen wie im Kleinen — fast 2 Jahre lähmen lang sollte, war da noch unbekannt. Und nun, 2021, sehe ich die Gorch Fock wieder. Es scheint mir, als läge ein Jahrhundert dazwischen. Und doch bringt es ein Stück weit Unbeschwertheit und Frieden zurück — wie alles, das Bestand hat oder das sich nach schweren Zeiten zumindest auf irgendeine Weise wiederherstellen lässt. Ein bisschen fühlt es sich an wie eine alte Freundschaft, an die man nach langer Funkstille wieder anknüpfen konnte und in der scheinbar dennoch nie etwas verloren gegangen ist.

Im Westen glüht der Himmel jetzt. Auf das Signalrot wird bald ein Blutrot folgen, das in Kürze in der Schwärze der Nacht versickert. Ich beeile mich heimzukommen, bevor ich am Strand und zwischen den hohen Dünen des Pirolatals die Orientierung verliere.

Auch am nächsten Morgen ist das Schiff noch da und fährt so viele Wendemanöver, dass die Aufzeichnung des Fahrweges auf marinetraffic aussieht wie ein Seemannsknoten. Im Gegensatz zum Vorabend, als die Gorch Fock im dämmerigen Dunst nur mit technischen Hilfsmitteln auszumachen war, kann man sie nun auch mit bloßem Auge in der Sonne glänzen sehen, mit hochaufragenden Masten. Es ist und bleibt ein stolzes Schiff, denke ich, wiewohl man bei der Deutschen Marine inzwischen wohl etwas weniger stolz drauf ist.

Ich bewege mich vom Strand in Richtung der Seen. Heute ist Herbstanfang und wohl der letzte durchgehend sonnige Tag dieser Woche. Noch immer halten sich hartnäckig einige Blüten an den Kartoffelrosensträuchern, aber die meisten verlieren bereits die Blätter rund um ihre überreifen Früchte. Auch die Sanddornbeeren sind voll ausgefärbt, ebenso wie die zierlichen Hagebutten der Hundsrosen. Ein gewaltiger Schwarm Stare hat sich soeben an Letzteren vollgefressen und erhebt sich wie auf ein geheimes Stichwort hin in die Luft. Der Schwarm steuert direkt auf den Luftraum über mir zu und ich ahne Böses. Es klatscht links und rechts neben mir aufs Pflaster. Über mir der Lärm Hunderter Flügel und Vogelkehlen. Auf meinem Arm landet ein großer Batzen Scheiße. Es fängt sofort an zu brennen, aber ich radele noch schnell aus der Schuss-(bzw: Schiss)linie, bevor ich anhalte, um ein Taschentuch zu suchen. Auch das gehört wohl zum Inselherbst dazu, seufze ich innerlich, und bin doch froh, dass diese Jahreszeit nun endgültig angebrochen ist.
Der Tourismus ist noch nicht wirklich weniger geworden und auch meine Arbeit nicht; dennoch bringt der Herbst immer etwas mit sich, das den inneren und äußeren Trubel dämpft. Die Welt wird wieder leiser und auch etwas kleiner; nicht nur der häufigen Herbstnebel wegen. Ich mag es, dass man sich im Herbst mit besserem Gewissen zurückziehen kann, ich mag das Beerenobst und dass man nun wieder seine kuscheligen Wollsachen anziehen kann und die weiche Lederjacke, die sich wie eine Umarmung an die Schultern schmiegt. Abends ist es schon deutlich kühler geworden und auch die Dunkelheit breitet ihr Tuch nun immer früher über die Insel. Ich mag den Herbst: Zeit zum Innehalten.

Eile und Ewigkeit

Vor dem Wäschekeller liegt ein mumifizierter Frosch. Als ich fortging, muss er noch gelebt haben, und offenbar haben wenige Tage gereicht, um den Kadaver komplett auszutrocknen. Auch sonst hat sich einiges verändert seit meiner Abreise. Die Hagebutten der Kartoffelrosen sind inzwischen überreif und von blutroter Farbe; die Kreuzspinnen in den Netzen dazwischen sind fett, der Strandkorbbestand dagegen sichtbar ausgedünnt.
Ruhiger geworden ist es auf der Insel, ich bin gottfroh darüber. Der Herbst ist eine schöne Zeit auf Langeoog, auch wenn er zugleich das Ende von so vielem markiert: Einige Kreaturen fallen bald in Winterstarre; darunter die Spinnen. Andere Tiere sterben, Pflanzen verwelken. Ungeerntete Früchte liegen wurmzersetzt im Gras. Das Jahr läutet seinen Abschied ein. Die Läden werben für Weihnachten.

Auch die Stare sind wieder da und sammeln sich in gewaltigen Schwärmen über den Dünenkuppen, auf den Wiesen und dem gusseisernen Kreuz der Inselkirche. Wunderschön sind sie mit ihrem schillernden, gesprenkeltem Gefieder, und ich werde sie sicher vermissen im Winter, der vor uns liegt.
Noch tragen wir T-Shirts und Sonnenschutz, denn in seinen letzten Tagen brachte der Spätsommer noch ordentlich Hitze. Dennoch ist mir, als luge der erste Schnee bereits über die Deichkrone. Alles geht so schnell dieser Tage: Sogar das Innehalten. Und so verging auch mein Urlaub wie im Fluge; selbst die alten Mauern der Abtei und die jahrhundertealten Gesänge der Mönche konnten die Zeit in ihrem Rasen nicht aufhalten. Der Winter wird arbeitsreich.

Dass es sinnlos ist, schönen Momenten ein „Verweile doch!“ hinterherzurufen, weiß ich schon relativ lange; umso wichtiger ist es aber, sich dennoch viele dieser schönen Momente zu schaffen. Schließlich mögen sie zunächst kurzlebig sein; im Herzen indes lässt sich lange davon zehren.

Und so genoss ich doch jeden sonnigen Tag unter den mächtigen Bäumen, auf dem weichen Moos, auf dem sich ein Gitter aus Sonnenflecken mit dem Wind bewegte, oder auf dem staubigen Weg entlang der Maisfelder mit ihren versprengten, dunkelgrünen Waldinseln und den Ketten kugeliger Obstbaumalleen am Horizont.
An den Feldrändern kämpften letzte Mohn- und Kamillenblüten gegen die Spätsommerhitze, umschwirrt von Schmetterlingen.
Auf einem Findling sitzend, beobachtete ich das zu Boden kreiseln der Ahornfrüchte im Schatten der neoromanischen Abteikirche. Vom Autolärm der Straße abgesehen, war es absolut still bis auf das Rauschen des Windes in den Blättern und das gelegentliche Schleifen eines Habitsaums, wenn einer der Mönche über die Steinstufen eilte.
Abends saß ich im Zimmer und malte. Der Nachtwind bauschte die Vorhänge im kleinen Dachgaubenfenster, ohne viel Kühlung zu bringen. Um 5 Uhr morgens setzte das Vollgeläut der Abteikirche ein. Leise Schritte im Kreuzgang, Gewandschleifen, Stille, vor den Buntglasfenstern erste Vögel. Und dann der gregorianische Choral. Die Abtei Gerleve hat eine wunderbare Schola, und auch an der Orgel sitzt offenbar ein begnadeter Mensch, den oder die ich leider nie zu Gesicht bekam. Die Sonne schickte ihre Strahlen in den Chorraum; so scharf gezeichnet, als hätten sie sich in feste Materie verwandelt.

Bald war mein Dachzimmer wieder leer und der Koffer gepackt. Die Tischnachbarin, eine angenehme Person mit offenem, freundlichen Gesicht, wachen Augen hinter einer runden Brille und ebenso wachem Geist, brachte mich zum Bahnhof. „Vielleicht sieht man sich ja mal wieder, irgendwo.“ „Wäre schön, ja.“ „Tschüss“. Ein dreckiges Bahngleis, ein wackelnder Bus, vorbeiziehende Orte, ein- und aussteigende Menschen. Ankommen, Abschied, weitermachen. — Ist so nicht das ganze Leben?

Doch dann, ausgerechnet in einer großen Stadt, bekam ich wieder einen kleinen Eindruck von Ewigkeit und Bestand. Von Dingen, die bleiben.
„Die Liebe hört niemals auf“ steht in der Bremer Propsteikirche an einer Wand, davor ein dickes Buch mit Erinnerungen an Verstorbene. Eine ältere Dame zieht ein gerahmtes Schwarzweißfoto mit einem Trauerflor aus ihrer Tasche. Sie stellt es vor das Zitat aus dem Korintherbrief und macht ein Foto davon. Es zeigt einen älteren Herrn, der sie anlächelt. Die Freundin und ich wenden uns augenblicklich ab um die Frau in diesem intimen Moment nicht zu stören; ich kämpfe mit den Tränen. Auch in den Augen der Freundin glitzert es. Selten sah ich etwas, das so rührend und so traurig zugleich gewesen ist. Ich zog mich diskret zurück, hätte die Frau aber am Liebsten umarmt. „Die Liebe hört niemals auf“: Das sahen wir nun mit eigenen Augen.
„Unsere Ehe wurde im Himmel geschlossen“, sagte mein Opa Anton einmal, als ich ihn bewundernd darauf ansprach, wie glücklich er und seine Frau immer noch wirkten nach all den Jahrzehnten und trotz etlicher Schicksalsschläge: Der Krieg, ein schwerer Arbeitsunfall, der Tod des einzigen Kindes. Inzwischen wird die Ehe beider im Himmel fortgesetzt, und ich glaube ebenfalls daran, dass es so sein wird — wenn es so sein soll. Ich drücke die kleine, weiche Hand meiner Freundin ein wenig fester. Vor uns lächelt der Namenspatron meines Opas gütig von seinem Sockel.

Sommerahnung

Es ist Mitte Juni und ich bin das erste Mal in diesem Jahr im Meer. Mit den Füßen. Dass weniger verfrorene Naturen wie beispielsweise meine Freundin schon ganz drin waren: Geschenkt. Für mich war es bisher noch entschieden zu kalt, denn der Sommer ließ sich extrem viel Zeit in diesem Jahr — als hätte die Pandemie auch die Jahreszeiten zum Stillstand gebracht.
Dabei geht es in Sachen Pandemie sogar seit einiger Zeit wieder vorwärts, in positivem Sinne. Die Inzidenzwerte sinken erfreulich, der Tourismus läuft wieder an, das ganz große Chaos blieb dabei aus. Dennoch bedarf auch das wieder einer gewissen Eingewöhnung, nach sovielen Monaten der Stille, und zumindest auf den olfaktorischen Beitrag zur sommerlichen Wiederbelebung der Barkhausenstraße — einer Mischung aus Schweiß, Sonnencreme und Fischfrittierfett — hätte ich gerne ganz verzichtet.

Direkt am Flutsaum, wo ich nun auf Tuchfühlung mit der noch kühlen Nordsee gehe, sind Lärm und Menschengerüche zum Glück noch weit weg. Es ist noch verhältnismäßig früh am Morgen und es sind erst wenige Menschen unterwegs. 
Am Strandübergang bei der Kirche turnt eine Kinderkurgruppe. Die Rettungsschwimmer beziehen ihre bunten Wachhäuschen und rollen die Fahnen aus.
Hier im Westen der Insel riecht das Wasser noch ein wenig schlickig und ist von graubrauner Farbe. Die See steht ruhig, die Brandung umspielt gerade einmal meine Knöchel. Je weiter ich nach Osten laufe, desto mehr stellt sich ein Urlaubsgefühl ein. Der Untergrund wird weißer, das Meer blauer. Erste Familien stellen ihre Strandmuscheln auf. Kleine Kinder, um Längen mutiger als ich, rennen begeistert in die Fluten; wachsame Elternteile hintendran. Wie schön das wäre, denke ich, jetzt auch einfach zur Gänze hiersein zu dürfen. Mit Kopf und Herz. Ohne Termine. Ohne Haushalt. Ohne Verflichtungen und ohne Sorgen: Urlaub auf Langeoog. Einst gehörte ich hier auch zu den Touristen. Mit einem leisen Erschrecken stelle ich fest, dass die Erinnerung an diesen Zustand schon beinahe verblasst ist — in meinem achten Inseljahr.
Das Feriengefühl durchströmt mich nur wenige wohltuende Sekunden lang. Dann aber wird mir klar, dass ich, wie immer während der Saison, nur mit den Füßen im Wasser bin. Meine Gedanken sind längst bei all den noch unabgehakten Kästchen auf der To-Do-Liste, mein Herz indes unter dem Dach eines Hauses, das ich bereits vom Strandübergang sehen kann, auf den ich nun zusteuere. Die Freundin ist krank und schaut mit ihrem Schniefnäschen elend unter der Decke hervor. Durch ihre Südfenster knallt eine unbarmherzige Sonne, die am Strand noch so wunderschön gewesen war. Auch das gehört zum Inselalltag dazu: Man hat hier eben nicht nur gute Zeiten. Aber man leidet zweifelsohne in schöner Umgebung.

Später am Tage gehe ich noch einmal zum Strand. Jetzt feiert auch die kurze Hose Premiere, die bald ein Jahr im Souterrain meines Kleiderschrankes vergraben war. Ich errinere, dass in meiner Kindheit manche ältere Leute noch „Spielhosen“ zu Shorts sagten, weil es diesen Anglizismus damals einfach noch nicht gab. Spielhose. Ich muss schmunzeln; schließlich steckt nicht weniger als ein 45jähriger darin. Andererseits gefällt mir der Begriff, denn er verleiht meinem Strandoutfit erneut diesen wohltuenden Hauch sommerlicher Leichtigkeit.
Es ist voll geworden. Strandkörbe und Schaukeln sind besetzt; ein Meer farbenfroher Strandzelte zittert im Wind. Ich muss lange warten, bis der Plankenweg am Strandübergang frei für ein Foto ist; die Kolonne von Urlaubenden, die mir wie auf einer Rolltreppe entgegenbefördert wird, ist lang und reißt kaum ab. Möwen kreisen über der Szenerie, der Himmel ist leuchtend blau.
Lediglich ein paar weiße Wolkenschleier künden von der prognostizierten Rückkehr zur Kälte heute Nacht. Ich kehre bald wieder um.

Entlang der Wanderwege haben sich die Kartoffelrosen in vornehm-samtiges Bischofspurpur gekleidet. Ihr Duft webt sich durch die Dünentäler, und über allem liegt der Gesang der Lerchen. Unzählige der zierlichen Vögelchen sehe ich in die Lüfte steigen, und abends singt hier, verborgen in dichtem, dornigen Gestrüpp, die Nachtigall.

Es war ein seltsames Frühjahr, beinahe würde ich sagen: Der Frühling 2021 fiel auf der Insel aus. Klar: Es gab ein paar sonnige Tage. Es gab blühende Bäume. Es gab aprikosenfarbene Morgen, an denen die Luft erfüllt war vom Gesang der Schwarzkehlchen und eine Ahnung von Sommer mit dem Meer um die Wette glitzerte. Aber die meisten Tage war es kalt und grau, und wenn es nicht grau war, war es trotzdem kalt. Sogar dann, als der Rest der Republik (und angrenzende Länder) bereits bei weit über 25°C buk. Mit eingeschalteter Heizung und unter einem Berg Daunendecken schaute ich mir das Foto eines Freundes aus Österreich an: Er stand lachend am frischbefüllten Pool in seinem Garten und hielt eine Hand ins Wasser; Sommersprossen und erste Bräune im Gesicht. Ich freute mich für ihn; dennoch kam es mir vor, als befände er sich in einem Paralleluniversum.

Doch nun ist das große Frieren wohl fürs Erste vorbei. Der nächste Kälteeinbruch währt nur kurz und die Sonne wird unbeirrt vom Inselhimmel leuchten. Vergnügte Kinder werden sich in den Wellen tummeln, Genervte Radfahrende sich auf übervollen Straßen anblöken; vor den Fischbrötchenbuden und Eisdielen wird es lange Schlangen geben und gierige Möwen werden mit ebendiesen Leckereien kurzen Prozess machen. Ich werde vielleicht irgendwann bis zu den Knien ins Wasser gehen; irgendwann, in irgendeiner dem Alltag abgerungenen Stunde. Die Freundin wird wieder gesund und in ihrem neuen Badekleidchen schon weit rausgeschwommen sein. Ich werde die auf ihrer Haut glitzernden, aber eiskalten Wassertropfen ebenso fürchten wie wunderschön finden. Sand auf der Decke, Sand in den Haaren, Sand überall. Ein strahlendes Lachen, zu warme Getränke und wärmendes Glück. Für einen Moment werden wir dabei aussehen wie ganz normale Urlaubende. Und wenn wir Glück haben, fühlen wir uns sogar so.

Kleine Strandszene II

Eigentlich sollte es ein Bild der Größe 18×24 werden, damit es in meinen Satz neugekaufter Rahmen passt, aber ich habe mich beim Freischneiden vom Malbrett verschnitten und nun ist es lediglich 16x21cm groß. Das aktuelle Wetter auf Langeoog entspricht leider nicht dem hier dargestellten, aber das Schöne am kreativen Arbeiten ist ja, dass man sich damit alles nach Wunsch gestalten kann …

Für Kaufinteressierte: Aufgrund des ungewöhnlichen Formats nur 40€, ungerahmt, Versand möglich. Ölpastell/Papier, Original/Unikat

Strandszene, Ostende, Irland

Heute habe ich gleich 3 Bilder gemalt. Alle sind Ölpastell auf Papier; die Bäume am Ostende sind DIN A4-Format. Die irische Landschaft und die Strandszene messen 18x24cm. Die Strandszene war eine Auftragsarbeit; die Bäume am Ostende mag ich einfach sehr gerne — nicht nur die lebendigen, sondern auch das Totholz, was dort häufig liegt (nicht im Bild) — und die irische Szene … nunja: Treue Leser:innen wissen, dass ich da unbedingt mal hinwill. Wenn Kontostand und Pandemie aber „No“ sagen, ist es umso schöner, dass man sich wenigstens nach Irland zeichnen kann …

Zu verkaufen: „An der Ostsee“

Ölpastell, Papier. 13x18cm, 80€ ohne Rahmen. Versand möglich; zzgl. 4,50€ Porto/VP (als Einschreiben/Einwurf). Mit altbronzefarbenem Kunststoffrahmen und Passepartout: 100€. Versand mit Rahmen als versichertes Paket, zzgl. 8,50€ Porto+VP
Bei Interesse nutzen Sie bitte eine der unter „Kontakt“ aufgeführten Möglichkeiten.

Zu verkaufen: Möwen/Strandkorb

Ölpastell, Papier. ca. 15x20cm, 100€. Ohne Rahmen. Versand möglich; zzgl. 4,50€ Porto/VP.
Bei Interesse nutzen Sie bitte eine der unter „Kontakt“ aufgeführten Möglichkeiten.